Branitzer Park

 Seepyramide, Foto: CMT Cottbus GmbH (Bild: 1/4)
 

Branitz ist das Alters-, und nach dem Muskauer Park zweite Meisterwerk Pücklers. Das Gesamtkunstwerk aus Garten- und Landschaftsgestaltung, Architektur und Raumausstattungen besteht aus dem Inneren Park von 106 Hektar Fläche, mit Schloss und Pleasureground im Zentrum und dem Äußeren Park von weiteren 516 Hektar.

Die Parkanlage wurde von Pückler nach dem Verkauf der Standesherrschaft Muskau (1845) und seiner anschließenden Übersiedlung auf den Stammsitz der Familie Pückler in Branitz von 1846 an bis zu seinem Tod im Jahre 1871 intensiv gestaltet. Von der Person des Fürsten ging dabei die entscheidende Prägung aus. Pückler entwickelte die Idee für den Park, plante und gestaltete ihn. Nach seinen Vorstellungen entstanden die Architekturen, er wählte die Baumeister aus und begleitete die Ausführung der Arbeiten bis ins Detail.

Das Zentrum bildet das 1770/1771 errichtete Schloss, von dem ausgehend Pückler die Neuanlage des Parks vornahm. Noch heute vermittelt es mit seiner original erhaltenen Ausstattung aus Kunstwerken, Möbeln, der Pückler-Callenberg-Bibliothek und der Ahnengalerie einen weitgehend authentischen Eindruck der fürstlichen Lebenswelt.

Zwei Erdpyramiden im Innenpark sind das Alleinstellungsmerkmal von Branitz und eine Reminiszenz Pücklers an seine Orientreise. Der größere im Pyramidensee stehende Tumulus ist die Beisetzungsstätte Pücklers und seiner Ehefrau, Lucie Fürstin von Pückler-Muskau.

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Park und Schloss Branitz
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