100 Jahre Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz) und 250. Todesjahr von Graf Brühl

Die Pückler-Parks in Bad Muskau und Łęknica sowie in Branitz, der Ostdeutsche Rosengarten Forst (Lausitz) und der Schlosspark Brody sind seit 2010 im Europäischen Parkverbund Lausitz vereint. Die für die Lausitz prägenden Persönlichkeiten Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) und Heinrich Graf von Brühl (1700-1763) bilden das kulturhistorische Bindeglied zwischen den Parkanlagen des Verbundes.

2013 feiert der Europäische Parkverbund Lausitz zwei große Jubiläen:

100 Jahre Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz) und das 250. Todesjahr Heinrich Graf von Brühls.

Auf gräflich Brühlschen Ländereien entstand 1913 ein Rosengarten, der heute zu einem der schönsten deutschen Rosengärten zählt. Hier findet 2013 erstmalig nach 75 Jahren wieder eine Deutsche Rosenschau statt. Zahlreiche Angebote, landschaftliche und kulturelle Entdeckungen erwarten Sie aber auch im Muskauer Park Mużakowski, im Branitzer Park sowie im Schlosspark Brody.

Wir laden Sie ein, die Schönheiten der Lausitz mit Familie, Freunden und Bekannten zu entdecken.

Deutsche Rosenschau 2013

 Foto: Stadt Forst (Lausitz), Annette Schild (Bild: 1/4)

Unter dem Motto „100 Jahre Rosenträume an der Neiße“ lässt der Ostdeutsche Rosengarten in Forst (Lausitz) zu seinem 100. Jubiläum die historische Tradition der DEUTSCHEN ROSENSCHAU wieder aufleben. Die fast 750 Jahre alte Rosenstadt Forst (Lausitz) im Südosten Brandenburgs, direkt an der Neiße, lädt vom 14. Juni bis 29. September 2013 zur DEUTSCHEN ROSENSCHAU ein. Präsentiert werden 17 ha historischer Landschaftspark mit Themengärten, kunstvoll gefertigte Skulpturen, Pergolenhöfen, romantischen Wasserspielen, Hallenschauen und Veranstaltungen rund um die beliebteste aller Blühpflanzen, die Rose (Pre-Opening-Phase vor der Rosenblüte: 1.5.-13.6.2013).

 

Downloads

Flyer Deutsche Rosenschau 2013
(1,61 MB)

250. Todesjahr Heinrich Graf von Brühls

 Sarg des Grafen Brühl Foto: Stadt Forst (Lausitz), Susanne Joel (Bild: 1/2)

Nach dem Erwerb der Stadt und Herrschaft Forst im Jahre 1746 brannte 2 Jahre später die gesamte Stadt ab. Graf Brühl ließ die Stadt und die ebenfalls zerstörte Stadtkirche Sankt Nikolai wieder aufbauen. Nach seinem Tod wurde Graf Brühl am 04. November 1763 in einer Gruft der Kirche beigesetzt. Zwischenzeitlich ist sein Sarg restauriert und für die Gruft selbst haben die Sanierungsarbeiten begonnen, die in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen.

Am 28. Oktober ist anlässlich des 250. Todestages von Heinrich Graf von Brühl in diesem Jahr eine Gedenkveranstaltung in der Stadtkirche St. Nikolai in Forst (Lausitz) geplant.